Wirtschaftsingenieure und -ingenieurinnen sind Spezialisten mit fachübergreifendem Wissen. Für eine maßgeschneiderte Problemlösung vereinen sie Kenntnisse aus Technik und Ingenieurwesen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichem Denken. Deshalb sind die Tätigkeitsfelder für Wirtschaftsingenieure und -ingenieurinnen so vielfältig: Sie arbeiten im Maschinenbau, in der Elektroindustrie, im Fahrzeugbau, in der Produktentwicklung, in der Qualitätskontrolle oder Logistik, aber auch in der Datenverarbeitung, im Rechnungswesen oder im Consulting.
Im Dienstleistungssektor erstellen die ausgebildeten Ingenieure der Wirtschaft z.B. Risikoanalysen und Programme zur Schadensvorsorge, in Verkehrsunternehmen gehören sie zur Planungsabteilung, in Banken zur Kreditabteilung. Die Schwerpunkte des Studiums liegen in Elektrotechnik, Betriebswirtschaftslehre und Informatik.
Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen analysieren die jeweilige Situation ihrer Klienten, durchdenken sorgfältig die verschiedenen Möglichkeiten – z.B. für die Erstellung eines Geschäftshauses –, wählen die günstigste aus und beraten dann entsprechend. Dann suchen sie eine optimale Bezugsquelle (Beschaffung) und erstellen die optimalen Arbeitsabläufe für den Bau (Fertigung), um den Klienten umfassenden zufriedenzustellen.
Studium Wirtschaftsingenieurwesen, Bachelor of Engineering/of Science
6 Semester: duale Ausbildung an Berufsakademie. 7–8 Semester: Studium an Fachhochschule (FH) oder Universität. Abschluss: Bachelor of Engineering - Wirtschaftsingenieurwesen oder Bachelor of Science – Wirtschaftsingenieurwesen.
Fachhochschulreife (für FH), fachgebundene Hochschulreife oder Hochschulreife (für BA bzw. Hochschulen) oder Nachweis einer besonderen, studiengangbezogenen fachlichen Eignung und ausreichender Allgemeinbildung. Manchmal ist ein Vorpraktikum erforderlich.
Fachübergreifendes Denken, logisch-systematisches Denken, Freude am Kundenkontakt, Vorstellungsvermögen, interdisziplinäres Problemlösungsverhalten, Genauigkeit, Fähigkeit der Informationsverarbeitung, Umsicht, Flexibilität, Vielseitigkeit.
Entwicklungsmöglichkeiten
Entwicklungsleitung, staatl. gepr. Betriebswirt/in Logistik, Supply Chain Manager/in, E-Logistik-Entwicklung, Controller; Master of Science (M.Sc.), Master of Business Administration (MBA); Geschäftsleitung, Unternehmer/in.